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26
Sep

Fortunas Männer machen viele Fehler

. Veröffentlicht in Männer

Niederlage. Die Viertorestädter Handballer unterliegen in der Ostsee-Spree-Liga beim Aufsteiger TSG Lübbenau.

Lübbenau (STS). Die Siegesserie hat kaum begonnen, da ist sie auch schon wieder zu Ende. Die Ostsee-Spree-Liga-Handballer des SV Fortuna '50 Neubrandenburg verloren beim Aufsteiger TSG Lübbenau mit 19:22 (9:11), und haben nach dem dritten Spieltag die ersten Flecken auf der Weste. Die Mannschaft von Trainer Helmut Wilk ist durch die Niederlage auf den vierten Tabellenplatz gerutscht.
Niederlage. Die Viertorestädter Handballer unterliegen in der Ostsee-Spree-Liga beim Aufsteiger TSG Lübbenau.

Lübbenau (STS). Die Siegesserie hat kaum begonnen, da ist sie auch schon wieder zu Ende. Die Ostsee-Spree-Liga-Handballer des SV Fortuna '50 Neubrandenburg verloren beim Aufsteiger TSG Lübbenau mit 19:22 (9:11), und haben nach dem dritten Spieltag die ersten Flecken auf der Weste. Die Mannschaft von Trainer Helmut Wilk ist durch die Niederlage auf den vierten Tabellenplatz gerutscht.

"Verdient verloren", so Fortuna-Kapitän Felix Klepp. "Wir haben uns selbst geschlagen, weil wir zu viele leichte Fehler gemacht haben. Selbst mit einer durchschnittlichen Leistung hätten wir dort gewinnen können, auch mit nur 19 eigenen Toren." In Lübbenau lief bei den Fortunen nicht viel zusammen. Kaum erfolgreiches Kombinationsspiel im Positionsangriff, und auch der schnelle Gegenstoß kam überhaupt nicht in Gang. Fortunas Konterspieler Nummer eins, Wojciech Szymaniak, fiel die ganze Trainingswoche wegen Fiebererkrankung aus, und ging deutlich geschwächt ins Spiel. Und die Neubrandenburger Defensive erwischte ebenfalls nicht den besten Tag, und fing sich zu viele unnötige Gegentreffer ein. Das Ergebnis - die Männer von Trainer Helmut Wilk haben im ganzen Spiel nicht einmal geführt. Klepp: "Unsere beste Phase hatten wir direkt nach der Pause. Da haben wir vorn flüssiger gespielt, und hatten beim 15:15 die Chance, das Spiel zu drehen. Leider waren wir dann nicht konzentriert genug." Die Neubrandenburger leisteten sich Fehlwürfe in Serie, und Lübbenau nutzte das Mitte der zweiten Halbzeit zur eigenen und entscheidenden 20:15-Führung.

"Wir hatten diesmal einen kollektiven Blackout, aber das passiert uns sicher nicht noch einmal. Ich gehe davon aus, dass wir uns am kommenden Sonnabend anders präsentieren." Fortuna erwartet dann mit HC Neuruppin den Dritten der vergangenen Saison in der Sporthalle an der Hochschule.

SV Fortuna '50: Köpke, Prodoehl - Ciemniak (1), Deutsch (5), Hafemann, Klepp (4/2), Langschwager, Levold, Odebrecht (2), Stolt (2), Szymaniak (2), Zaczko (3)

Quelle: Nordkurier 26.09.2011