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Fortuna-Trainer Paetow gibt sich vor Landes-Derby entspannt
Nordkurier 27.01.2012. von Christian Bermes
Ganz entspannt sieht André Paetow, Trainer der Handball-Frauen des SV Fortuna`50 Neubrandenburg, der nächsten Partie in der Ostsee-Spree-Liga morgen um 16 Uhr gegen den Rostocker HC II in der Halle an der Hochschule entgegen.
„Das Tabellenbild weist die Gäste aus Rostock eher als Favoriten aus, damit kann ich ganz gut leben“, erklärt der Neubrandenburger Fortuna-Coach. Gleichwohl weiß er auch, dass sich die Rostockerinnen zudem sicher auch für die Hinspielniederlage revanchieren wollen. „Uns hat das 28:24 in Rostock am dritten Spieltag unheimlich viel Auftrieb gegeben. Als damals erster Sieg nach langer Zeit hat das Spiel der Mannschaft den Glauben an sich selbst zurückgegeben und war damit Auftakt zu einer überwiegend erfolgreichen Hinrunde“, hofft Paetow außerdem, dass damit auch ein Glaube auf einen Rückrundenerfolg gegen den RHC II verbunden sein könnte. „Immerhin, wir spielen vor eigenem Publikum, das aufgrund des Doppel-Heimspieltages sicher auch recht zahlreich erscheinen dürfte, um uns wieder ordentlich anzufeuern. Und wir haben mit dem Auftritt in Rostock durchaus bewiesen, dass wir den Kontrahenten dann ganz gut in den Griff bekommen, wenn unsere eigene Abwehr die gegnerischen Angriffsbemühungen recht konsequent zu unterbinden versucht. Sollte uns das erneut gelingen, könnte das schon ein wichtiger Schlüssel für einen möglichen Erfolg sein“, weiß Paetow.
Dem Fortuna-Trainer ist aber auch klar, dass sein Team nach der letzten Leistungssteigerung im Heimspiel gegen Oranienburg noch ein wenig „oben drauf packen“ muss. Auf jeden Fall verspricht sich der Neubrandenburger Coach ein spannendes Landesderby auf hohem Niveau, da beide Mannschaften in der Lage sind, einen ansehnlichen Handball zu spielen. Verstärkt wird diese verständliche Trainer-Hoffnung auch durch die Tatsache, dass sowohl mit Kristina Osterland als auch mit Maria Pahl zwei Akteurinnen in den Kader zurückkehren, die das spielerische Potenzial nochmals ein wenig anheben dürften.
Ein kleines Fragezeichen steht dagegen vor der Partie einzig noch hinter dem Einsatz von Kreisläuferin Kety Minow, die unter der Woche doch etwas kränkelte.




